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TE DEUM FÜR EUROPA

20.Mai 2023 @ 19:00

Orchester & Chor | Klosterkirche Erlenbad
  • TE DEUM – Marc Antoine Charpentier (Frankreich)
  • TE DEUM – Henry Purcell (England)
  • TE DEUM – Jan Dismas Zelenka (Deutschland).

Die Singakademie Ortenau und das Collegium Vocale Strasbourg-Ortenau päsentieren:

Aus der Zeit des Barock werden drei Vertonungen des TE DEUM zu hören sein. Einmal aus der Feder von Marc- Antoine Charpentier (Frankreich), dann von Henry Purcell (England) und schließlich von Jan Dismas Zelenka (Deutschland), ein Komponist am Dresdner Hof.

Te Deum in D-Dur um 1692 von Marc A. Charpentier: Die 8 einleitenden Takte dienen seit 1974 als Eurovisionsrufzeichen, Te Deum (Z 232) in D-Dur, komponiert 1694 von Henry Purcell, Te Deum (ZWV 146) in D-Dur, Doppelchörig, komponiert 1731 von Jan Dismas Zelenka (1679)

Mit Pauken und Trompeten à la Marseillaise eroberte 1953 wieder ein französisches Musikstück das öffentliche Bewusstsein („Eurovisionshymne”) und ein Komponist wurde wiederentdeckt: Marc-Antoine Charpentiers Te Deum H 146 erschien erstmals auf Tonträger. Die einleitende Fanfare kündigt nicht nur vom Lobe Gottes, sondern auch von dem des Sonnenkönigs Ludwigs XIV und sie eröffnet eines der großen Werke französischer Barockmusik. Glanzvolle Festlichkeit und inbrünstiges Flehen, wirkungsvolle Chöre, Arien und kleine Ensembles sowie instrumentale Zwischenspiele fügen sich zu einem stimmigen Ganzen, das Charpentiers musikalisch-theologischer Interpretation des zugrundeliegenden lateinischen Lobgesangs wiedergibt.

Zum jährlichen Feiertag der Heiligen Cäcilie schuf Henry Purcell 1694 keine Ode, sondern eine Vertonung des Te Deum und Jubilate, die in der Kirche St.Bride in der Londoner Fleet Street aufgeführt wurde. Zu diesem wichtigen musikalischen Anlass, zog Purcell nicht nur ein volles Streichorchester heran, sondern fügte dem vorwiegend festlichen Text auch den strahlenden Klang zweier Trompeten hinzu. Doch neben den ausführlichen Visionen vom Himmel, der von den Engelschören widerhallt, hat dieser Text auch intime Momente und gibt Purcell das ideale Medium an die Hand, um seine große Fertigkeit im Einsetzen kompositorischer Mittel und in der Klangmalerei zur Schau zu stellen.

Von Jan Dismas Zelenka ist das vorliegende Te Deum a due cori D-Dur ZWV 146 erhalten, das 1731 entstanden ist. Das Te Deum a due cori mit fünf Solisten und je zwei vierstimmigen Chören sowie einem fünfstimmigen Trompetenchor (vier Trompeten und Pauken) und solistischen Traversflöten, ist prachtvoll gesetzt. Die große, solenne Besetzung lässt vermuten, dass das Werk für einen Dankgottesdienst anlässlich der Geburt der sächsischen KurprinzessinMaria Josepha komponiert worden ist.

Die Mitwirkenden des Konzertes sind:

  • Nathalie Gaudefroy – Sopran
  • Milena Bischoff – Sopran
  • Judith Ritter – Alt
  • Jean-Noël Teyssier – Tenor
  • Thomas Herberich – Bass

 

  • Collegium Vocale Strasbourg-Ortenau
  • Singakademie Ortenau
  • Musiciens sans frontières Alsace-Ortenau
  • Olaf Fütterer – Leitung

 

Tickets:

Tickets hier erhältlich:

Details

Datum:
20.Mai 2023
Zeit:
19:00
Veranstaltungskategorie:
Veranstaltung-Tags:

Veranstaltungsort

Klosterkirche Erlenbad
Erlenbad Str. 75
Sasbach, 77880 Deutschland

Veranstalter

Klosterkirche Erlenbad gGmbH